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Funktionsanalyse – Master Key der Zahnheilkunde

Worum geht es bei der Funktionsanalyse?

Das Kauorgan hat eine sehr vielseitige und umfangreiche Verbindung zum Rest des Körpers. Daher muss der Zahnarzt auch über den Mund hinaus untersuchen.

Die (gestörte) Funktion des Kauorgans wird aufgezeichnet und bewertet. Dadurch kann man die Ursache von Fehlfunktionen und/oder Schmerzen erkennen. Die Funktionsdiagnostik ist die übergeordnete Disziplin in der Zahnheilkunde, die folgenden Disziplinen der Zahnmedizin (Kieferorthopädie, Implantologie, Chirurgie, restaurative Zahnheilkunde, und weitere) bilden die Werkzeuge zur Ausführung.

Die Funktionsanalyse ist ein Masterplan einer Behandlung des Kauorgans.

Was wird gemacht?

Eine Funktionsanalyse hat einen klinischen Teil (Anamnese, Untersuchung, Röntgenaufnahme) und einen intrumentellen Teil (Axiographie bzw. Condylographie, Artikulator-Messung). Dabei werden sämtliche Kieferbewegungen aufgezeichnet, Kauflächen analysiert und die allgemeine Gesundheit bewertet. Es wird in der Regel 2 bis 3 Sitzungen dafür benötigt

Wann wird es gemacht?

Eine Funktionsanalyse im vollen Umfang muss nicht immer gemacht werden. Bei bereits guter Funktion gibt es keine zwingende Notwendigkeit dies zu untersuchen.

Je mehr Kaufläche verändert wird, umso wichtiger ist eine Funktionsanalyse. Das Kauorgan hat eine nur beschränkte Anpassungsfähigkeit.